Pik Pobeda (Dschengisch Tschokusu) 7439 m – Kirgisistan

Der Dschengisch Tschokusu (kirgisisch Жеңиш Чокусу; auch Sheng-li Feng (chinesisch) oder Pik Pobedy (russisch) bzw. Pik Pobeda) ist mit 7439 Metern der höchste Berg im Tian Shan und auch der höchste Berg in Kirgisistan. Außerdem wird er oft als der nördlichste Siebentausender der Welt bezeichnet. Geografisch exakt ist das jedoch der nördlicher gelegene Khan Tengri (7010 m), dessen Höhe über 7000 Meter jedoch erst in den letzten Jahren zweifelsfrei bewiesen werden konnte, weswegen der deutlich über 7000 Meter hohe Dschengisch Tschokusu oft diese Bezeichnung erhielt und in der Reise- und Bergliteratur auch bis heute erhält.
Der Dschengisch Tschokusu ist vergletschert und liegt an der Grenze zwischen Kirgisistan und der Volksrepublik China, östlich des Sees Yssykköl, ca. 15 km südlich des zweithöchsten Gipfels im Tian Shan, des Khan Tengri (7010 m), der bis 1946 für den höchsten Gipfel im Tian Shan gehalten wurde.
Die Erstbesteigung erfolgte wahrscheinlich 1956 durch eine Mannschaft von Witali Abalakow. Es ist nicht auszuschließen, dass bereits am 19. September 1938 Leonid Gutman, Jewgeni Iwanow und Alexander Sidorenko auf dem Gipfel standen. Die erste Winterbesteigung gelang Anatoli Bukrejew im Februar 1990.
Der Berg ist einer der fünf auf dem Gebiet der ehemaligen UdSSR liegenden Siebentausender-Gipfel. Der Schneeleopard-Orden wird an die Bergsteiger verliehen, die alle fünf Gipfel bezwungen haben.

Quelle: www.wikipedia.de

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