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Mount Everest Trilogy 1996

Everest 1996 M

1999

Am 1. Mai finden Mitglieder der Mallory & Irvine Research Expedition die Leiche von George Mallory in 8155 m Höhe, etwa 180 m westlich des heute üblichen Lagers 8200 und unterhalb des Fundorts des Pickels von Irvine (siehe 1933). Der Fundort liegt unterhalb der Felsen des Gelben Bandes in einer Mulde mit etwa 30 Grad Neigung. Mallory's Verletzungen erscheinen zu gering für einen Sturz vom Nordostgrat und Fundort des Pickels (ca. 300 m höher).

Der Fundort der Leiche spricht eher für das Scheitern von M + I im Jahr 1924 als für den Gipfelerfolg. Man vermutet, dass Mallory im Zustand der Erschöpfung beim Abstieg in der Nacht in den unteren Felsen des Gelben Bandes oberhalb des Fundorts abgestürzt ist. Ob er zu diesem Zeitpunkt noch mit Irvine durch das Seil verbunden war, ist trotz des um seinen Oberkörper geschlungenen und offensichtlich gerissenen Seiles ungewiss.

Es gibt die Aussage von Teilnehmern der chinesischen Expedition von 1960, dass sie einen "englischen" Toten in einer Nische der Felsen des Gelben Bandes gesichtet hätten. Dies könnte Irvine gewesen sein, da bis zu diesem Zeitpunkt nur zwei Tote an der Nordflanke des Everest zu verzeichnen waren. Dass es Mallory war, und dessen Leiche erst nach 1960 tiefer zum Fundort von 1999 gefallen ist, gilt als eher unwahrscheinlich. Der Ort des Toten im Gelben Band könnte evtl. der Ort des Unglücks sein. Mallory könnte als nachfolgend Sichernder gestürzt sein, ohne dass ihn der tiefer stehende Irvine halten konnte. Das Seil riss, Mallory glitt weiter hinunter in die Mulde, Irvine verharrte im nächtlichen Dunkel in der Felsnische und starb dort. Dies alles ist aber Spekulation, zumindest solange dieser Tote im Gelben Band nicht gefunden ist.

2005

Am 14. Mai landet der Franzose Didier Delsalle erstmals einen Hubschrauber auf dem Gipfel des Everest.

2005

Apa Sherpa besteigt am 31. Mai den Everest zum 15. Mal.

2006

Dem Südkoreaner Park Young-Seok und dem Sherpa Serap Jangbu gelingt am 11. Mai die Überschreitung des Everest von Nord nach Süd. Auf der Südseite mussten sie durch ungespurtes Gelände und ohne Fixseile bis zum Lager 3 absteigen, da in diesem Jahr bis zu diesem Tag noch niemand höher hinaufgekommen war. (Die erste Überschreitung des Everest fand allerdings bereits im Jahr 1963 statt). Am 17. Mai gelingt dem Schweizer Julen mit dem Sherpa Da Nima die Überschreitung von Süd nach Nord, am 20. Mai dann auch dem Italiener Simone Moro.

2008

Am 8. Mai erreicht die Olympische Flamme den Gipfel des Everest - getragen von einer chinesischen Expedition, die auf den letzten 30 Metern eine Stafette aus 19 Bergsteigern bildete. Während der gesamten Zeit durften auf der tibetischen Seite Nicht-Chinesen nur bis zum Basislager gehen. Dies führte dazu, dass in diesem Frühjahr keine anderen Expeditionen auf der Nordseite des Everest aktiv sein konnten.

Um diplomatische Verwicklungen zu vermeiden, gab es seitens der Nepalesische Regierung auch Restriktionen auf der Südseite des Everest. Bis zum 10. Mai durfte niemand über Lager 2 (6400 m) hinaus aufsteigen. Bewaffnete nepalesische Soldaten sorgten in Lager 2 für die Einhaltung des Verbots. Anschließend erreichten einige Expeditionen den Gipfel.

Am 22. Mai erreicht Apa Sherpa zum 18. Mal den Gipfel des Everest.

Quelle: himalaya-info.org

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