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Donnerstag, 09 Sep 2010
YOU ARE HERE: Home Dhaulagiri 2003 Tagebuch Teil 1
Dhaulagiri Tagebuch Teil 1
Geschrieben von: Dieter Porsche   
Sonntag, den 08. Februar 2009 um 00:00 Uhr

Dhaulagiri Tagebuch Teil 1

09. April 2003

Flug von München nach Doha

Der Linienflug geht von München mit einer Zwischenlandung in Mailand nach Doha. Hier müssen wir eine Nacht in einem Hotel verbringen.

Treffpunkt am Flughafen

10. April 2003

Flug von Doha nach Kathmandu

Bereits um 6:00 Uhr werden wir geweckt und anschließend mit dem Bus zum Flughafen gebracht. Für 8:00 Uhr ist der Abflug geplant, wegen technischer Probleme findet der Start jedoch erst um 13:00 Uhr statt.

Hotel in Doha

 

Entsprechend spät landen wir in Kathmandu. Bis wir die notwendigen Formalitäten für das Visa erledigt haben und wir die Flughafenhalle verlassen können, ist es bereits dunkel. Wir sind im Hotel Shangrila, unweit des Präsidentenpalastes, untergebracht.

11. April 2003

Aufenthalt in Kathmandu

Dieser Tag steht zur freien Verfügung. Zuerst muss ich jedoch meine Ausrüstung, welche ich in Kathmandu zwischengelagert habe, nochmals überprüfen. Am Nachmittag erledige ich dann noch ein paar Besorgungen in Thamel. Somit bleibt mir leider nicht die notwendige Zeit, um die reichhaltigen Sehenswürdigkeiten im Kathmandu - Tal zu besichtigen.

Willkommens - Plakat am Hotel

12. April 2003

Busfahrt von Kathmandu nach Beni

Am frühen Morgen verlassen wir Kathmandu mit dem Bus in westliche Richtung. Am Morgen ist es bereits sehr warm und so quälen wir uns Stück für Stück in den nicht klimatisierten Bus zu unserem heutigen Tagesziel.

 

Pause auf der Fahrt nach Beni

Bis Baglung ist die Strasse mehr oder weniger gut. Vor hier geht es dann über eine unbefestigte Strasse bis nach Beni (830 m). Als wir dort eintreffen ist es bereits dunkel. Wir beziehen unser Quartier für die kommende Nacht in einem kleinen Hotel.

13. April 2003

Trekking von Beni nach Tatopani

Am Morgen müssen zuerst die Lasten auf die Träger verteilt werden und so starten wir erst um 8:30 Uhr.

Hotel in Beni

Der Weg führt heute entlang der staubigen Strasse, auf der die Jeeps uns in regelmäßigen Abständen in eine Staubwolke einhüllen. Trotzdem ist die heutige Etappe ideal, um sich für die kommenden Trekking Tage einzustimmen.

Kleine Ortschaft auf dem Weg nach Tatopani

 

Kinder begrüßen uns immer sehr freundlich 

Tatopani heißt „Heißes Wasser“ und so sind in diesem Ort heiße Quellen, zu welchen die Nepalesen mit kleinen Bussen oder mit Jeeps anreisen. In der kleinen Badeanstalt vor dem Ort ist dann auch ein richtiger Andrang von den Badegästen.

Zeltplatz in Tatopani

14. April 2003

Trekking von Tatopani nach Dharapani (1500 m)

Zuerst geht es entlang der Fahrstrasse bis Babiyachaur, wo dann auch die Strasse endet.

Kleine Ortschaft

In Darbang überqueren wir den Myagdi Khola über eine schöne Hängebrücke. Kurz darauf geht es dann im Zick -Zack steil nach oben um dann schließlich zu der Ortschaft Dharapani zu gelangen. Die Ortschaft befindet sich inmitten von schönen Terrassenfeldern. Ab jetzt stellt sich das tägliche Nachmittagsgewitter ein, aber wir haben Glück und bekommen heute keinen Regen.

Der Myagdi Khola

 

Mädchen in Dharapani

 

Zeltplatz in Dharapani

15. April 2003

Trekking von Dharapani nach Muri (1850 m)

Heute haben wir eine schöne Sicht auf den Dhaulagiri und die vorgelagerten Bergketten.

Sicht auf den Dhaulagiri

 

Kleine Ortschaft und Dhaulagiri

Wir kommen durch mehrere kleine Ortschaften und nach einer Gehzeit von 5 Stunden erreichen wir die Ortschaft Muri. Der Zeltplatz befindet sich etwas oberhalb der Ortschaft und bietet eine grandiose Aussicht. Die gesamte Dorfjugend versammelt sich am Nachmittag bei unseren Zelten. Unsere Nachtruhe wird durch das Bellen der unzähligen Hunde des Öfteren gestört.

Die Ortschaft Muri

 

Krankenbesuche

16. April 2003

Trekking von Muri nach Boghara (2080 m)

Am Morgen zieht hohe Schichtbewölkung auf und deutet auf einen bevorstehenden Wetterumschwung hin.

Aufbruch in Muri am frühen Morgen

Zuerst geht es hinunter auf 1600 m um dann über eine Hängebrücke den Muri Khola zu überqueren. Nach einem erneuten Auf und Ab kommen wir durch einen Regenwald und anschleifend auf einen Höhenweg.

Das Tal wird immer enger und der Weg schmaler

Bei der Ortschaft Naura Bhir führt dann der Weg plötzlich steil nach oben. Der Weg wird immer steiler und wir sind uns unsicher, ob wir überhaupt den richtigen Weg gewählt haben. Aber entlang des tief unter uns fliesenden Flusses können wir keinen anderen Weg erkennen. Dann tauchen vor uns unten doch die ersten Häuser auf und wir erkennen, dass es sich dabei um die Ortschaft Boghara handelt, unserem heutigen Tagesziel. Kaum sind wir in der Ortschaft angekommen, beginnt es kräftig zu regnen und wir müssen die Zelte in einer Regenpause aufstellen. Zum ersten Mal wird es am Abend empfindlich kalt.

Zeltplatz in Boghara

17. April 2003

Trekking von Boghara nach Dobang (2520 m)

Das Wetter ist wieder schön und selbst die hohen Gipfel sind wolkenfrei. Zuerst geht es wieder hinunter zum Myadi Khola und dann entlang eines Höhenweges hinein in den Regenwald. Hier kommen wir an eine sehr ausgesetzte Passage im Fels wo hoch über uns riesige Honigwaben am überhängenden Fels sich befinden.

Honigwaben hoch über uns

 

Schöner Wasserfall

 

Rhododendron

Im Regenwald selbst war die Wegefindung nicht immer einfach und wir mussten gut aufpassen, dass wir den Weg nicht plötzlich verlieren. Bei Dobang handelt es sich um zwei Hütten in einer Waldlichtung. Dieser Lagerplatz ist jedoch wunder schön.

Zeltplatz in Dobang

18. April 2003

Trekking von Dobang nach Choriban (3110 m)

Die heutige Etappe führt wieder durch den Regenwald über zum Teil sehr ausgesetzte Wege. Glücklicherweise ist der Boden heute Trocken. Bei Nässe ist diese Etappe für die Träger ausgesprochen gefährlich. Auch der heutige Lagerplatz ist auf einer kleinen Waldlichtung nahe dem Fluss. Das Rauschen des Wassers begleitet uns durch die Nacht.

Jetzt kann es ja nicht mehr weit sein

19. April 2003

Trekking von Choriban nach Italien Base Camp (3660 m)

Wieder sind wir im Regenwald und erst kurz vor dem Italien Base Camp lichtet sich der Wald und wir kommen auf eine Hochfläche mit einer Hütte. Das ist nun die letzte Behausung vor dem Basislager.

Italien Base Camp

Am Nachmittag steigen die meisten Teilnehmer noch auf die umliegenden Anhöhen, um sich an die Höhe zu gewöhnen. Die kommende Nacht ist durch die lauten Träger sehr unruhig.

Dhaulagiri Tagebuch Teil 2

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