Hindelanger Klettersteig
12. Oktober 2008
Seit dem Frühjahr planen wir einen Abteilungsausflug bei Multek. Die Wahl ist dabei auf den Hindelanger Klettersteig gefallen. Wegen einer Veranstaltung des DAV musste ich den Termin allerdings um einen Tag verschieben und so konnten leider nicht alle meine Kollegen teilnehmen.
Das Wetter ist sehr gut vorhergesagt und so starten wir am 12.10.08 um 5:30 vom Firmengelände in Böblingen. Wir, das sind: Alex, Simon, Radu, meine Partnerin Judith und ich.




Pünktlich um 8:30 fahren wir mit der ersten Gondel hinauf zu der Gipfelstation der Nebelhornbahn (2.224 m).




Bei sehr angenehmen Temperaturen gehen wir zum Einstieg des Klettersteiges. Dort angekommen, zeige ich meinen Kollegen die Handhabung des Klettersteigsets und unterweise sie in die grundlegende Klettertechnik.




Der Klettersteig führt über einen recht zerklüfteten und schmalen ca. 5 km langen Felsgrad bis zum Großen Daumen.




Bei der Überwindung des Felsgrates stehen dem Kletterer gut 100 Meter Leitern und 800 Meter Drahtseil zur Seite.




Luftige und ausgesetzte Felspassagen müssen überwunden werden. Alle sind hoch motiviert und begeistert von dem Klettersteig und dem grandiosen Ausblick.




Die Begeisterung nach dem Klettersteig noch zum Grossen Daumen aufzusteigen hält sich in Grenzen und so entscheiden wir uns zum sofortigen Abstieg in Richtung Edmund-Probst-Haus.




Vorbei am Laufbichlsee und von da südwestlich auf dem Koblat führt der Weg zurück zur Mittelstation der Nebelhornbahn.




Der Weg zieht sich und so sind wir erst gegen 16:00 Uhr am Edmund-Probst-Haus.




Auf der Hütte treffen wir noch Bergsteigerkollegen mit den ich schon unzählige Touren in den letzten Jahren unternommen habe. Und so sitzen wir in gemütlicher Runde einige Zeit auf der Sonnenterasse bevor wir uns auf den Heimweg begeben.


Eine lange Menschenschlange vor dem Eingang der Bergbahn überrascht uns. Nach 45 Minuten Wartezeit haben wir es dann endlich geschafft und sind in der Gondel.
Resümee: Eine super schöne Tour mit nettern Kollegen und fantastischem Bergwetter.
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